Saatgut


Alles Gute für Ihre Pflanzen

Blumen Peters in Bremerhaven und Bremen

Aufgepasst – so langsam kann es wieder los gehen! Juckt es Ihnen auch schon in den Fingern und Sie möchten schon voller Vorfreude in die neue Gartensaison starten? Dann ist das "Saatgut" genau das richtige Stichwort für Sie, denn Saatgut-Fans können im März bereits mit der Aussaat von Frühsaaten beginnen!

Was sind Licht- und Dunkelkeimer, Vergeilung, Pikieren? Wann und wie sollte mit der Aussaat begonnen werden? Auf dieser Seite finden Sie viele wissenswerte und interessante Infos rund um das Thema Saatgut.

Bei der Samen-Aussaat wird zwischen Vorkultur und Direktsaat unterschieden: Vorkultur beschreibt die Aussaat bis Mitte April, in Aussaatgefäßen auf der Zimmerfensterbank oder im beheizten Gewächshaus. Die Direktsaatbeschreibt die Aussaat direkt ins Beet. Vorkultiviert werden wärmeliebende Pflanzen, z.B. Nachtschattengewächse wie Paprika, Chili und Tomate sowie Sommerblumen wie Geranien oder Petunien.

Das Aussaatsubstrat vor dem Säen wässern, aber bitte keine Staunässe! Danach stets feucht halten. Beim Vorkultivieren auf der Fensterbank die Heizung nicht unbedingt drosseln, so haben es die Pflanzen schön kuschelig.

Die Temperatur darf nicht unter 20 °C sinken, weder tagsüber noch nachts. Anzuchtgefäße mit Klarsichthaube sorgen für eine konstante Luftfeuchtigkeit während des Keimprozesses. Bitte nicht komplett luftdicht, um Schimmelpilz zu verhindern.

Des Weiteren wird zwischen Licht- und Dunkelkeimern unterschieden: Lichtkeimer werden flach (0,5 bis 1 cm) ausgesät. Dunkelkeimer sollten durch ausreichend Pflanztiefe vor Licht geschützt werden. Als Faustregel können Sie sich merken: Kleine Samen = viel Licht, große Samen = kein Licht!

Die Jungpflanzen brauchen genügend Licht, sonst werden sie instabil, wachsen sehr lang und haben aufgrund des Chlorophyll-Mangels nur hellgrüne Blätter. Dies nennt man „Vergeilung“. Der Überlebensmechanismus der Pflanze wird aktiviert und sie versucht durch mehr Wachstum zum fehlenden Licht zu kommen. Tomaten kann man retten, indem man sie tiefer einpflanzt und Ihnen so hilft, Seitenwurzeln zu bilden. Anderen kann leider nicht geholfen werden.

Wenn die Lichtverhältnisse stimmen, entwickeln sich zunächst „Keimblätter“. Es folgen die ersten „echten Blattpaare“. Diese zeigen dann auch erst das charakteristische Erscheinungsbild der Pflanze. Nun kann die Jungpflanze pikiert werden: Sie wird vorsichtig in ein eigenes Gefäß umgepflanzt, um Nährstoffe aufzunehmen. Die Pflänzchen brauchen weiterhin Wärme, aber keine hohen „Keimtemperaturen“ mehr. Um sie vor Verletzungen zu schonen, wird empfohlen, kompostierbare Töpfe beim Pikieren zu nutzen. Es macht auch weniger Arbeit.

Gewächshausgurken, Melonen, Zierpflanzen und Kräuter werden pinziert. Nach erforderlichem Wachstum wird der Haupttrieb durch Abknipsen eingekürzt, so wird die Pflanze dazu gezwungen, Seitentriebe zu bilden. Auf diese Weise wird der Ertrag von Früchten oder Blättern gesteigert. Zierpflanzen wachsen buschiger und blühen üppiger.

Anfang bis Mitte Mai stellt man die Jungpflanzen zeitweise zur Gewöhnung nach Draußen: Erst geschützt und im Schatten, nach einigen Tagen in die Sonne. Ab Mitte Mai, nach den „Eisheiligen“, können sie dann endgültig nach Draußen gepflanzt werden.

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